Sieben-Gänge-Menü vom Feinsten     (Allgemeine Zeitung)
Bockenauer "Culinarium" ein vortrefflicher Firmesauftakt / Wiederholung im nächsten Jahr

Bockenau – Die neue „Bockenauer – Schweiz - Halle" hat in ihrer noch jungen Geschichte schon so manche Veranstaltung erlebt. Nun hat sie sich auch im Rahmen der Kirmes beim „1. Bockenauer Culinarium" als Festhalle bestens bewährt. 220 Gäste erlebten einen genüßlichen Abend in vielerlei Hinsicht in einem vorzüglichen Ambiente.

Im Mittelpunkt standen dabei natürlich die kulinarischen Genüsse, die das Team um Ursula und Richard Dockendorff von der „Weinschänke im alten Keller", mit Michael Schwarwadt und Dieter Knapp zauberten, nämlich ein Sieben – Gänge – Menü vom Feinsten. Dazu gehörte eine Weinprobe mit erlesenen Weinen und Hintergrundinformationen vom Weinfachmann Oswald Walg aus Schloßböckelheim.

Eine ansprechende Atmosphäre vermittelten die Bilder an den Hallenwänden, die die Galerie Nicolay und Sohn vom Birkenhof zur Verfügung gestellt hatten. Neben den Werken des russischen Impressionismus gab es Terrakotta- und Töpferkunst zu bewundern, Möglichkeiten ansprechender Gartengestaltung und zeitgemäße Dekoration.

Mit dem Bad Kreuznacher Musikpädagogen Ryszard Dzieciatkowski engagierten die Veranstalter einen Profi, der das Culinarium am Flügel gekonnt untermalte.

Als professionell ist ebenfalls die disziplinierte, gekonnte und sympathische Art zu bezeichnen, in der die 16 jungen Damen und Herren die Gäste mit den lukullischen Genüssen bedienten.

Allein beim Lesen des Menüplanes lief den Gästen schon das Wasser im Munde zusammen, etwa bei den Vorspeisen: Amuse Bouche, Sülzchen vom Kalbstafelspitz an blauem Kartoffelsalat, getrüffelte Kartoffelrahmsuppe und gefülltes Seezungenröllchen auf Blattspinat an Noilly – Prat – Sahne. Vor dem Hauptgericht – es gab rosa gebratene Hirschrückenfilet auf Selleriepüree an Rotweinjus, frische Pfifferlinge und Schnupfnudeln – wurde ein Johannesbeer – Sorbet serviert. Etwa nach fünf Stunden gings in die „Zielgerade" mit einer Auswahl von Rohmilchkäse und Feigensenf. Und ganz zum Schluß kam die gebrannte Creme, die so lecker schmeckte, dass man selbst den Teller hätte auslecken mögen.

Bei allen Gängen hatte Oswald Walg die Gelegenheit genutzt, über den Wein im Allgemeinen und die acht Sorten, die an diesem Abend gereicht wurden, im Besonderen, Informationen zu geben. ...

Bockenau, so informierte Walg, sei nicht so von der Sonne verwöhnt, aber der sprichwörtlich „blaue Himmel" gleiche das Manko, mehr als aus. Denn durch den recht frühen, klaren, blauen Himmel trockne die Traube früh ab, bleibe gesund und könne länger hängen bleiben. Und das ist ein uneingeschränkter Vorteil für die Güte des Weines.

Viel Lob gab´s von den Gästen. Die Hoffnung, die VG-Bürgermeister Wolfgang Ginz hegte, „Es bleibt zu wünschen, dass sowas fortgesetzt wird", könnte in Erfüllung gehen, denn Richard Dockendorff erwäge, diese Veranstaltung aufgrund des positiven Echos auch im nächsten Jahr anzubieten.

 

Fünf Stunden lang verwöhnt      (Öffentlicher Anzeiger)
Bockenauer Culinarium hinterließ 220 zufriedene Freunde guter Küche

Bockenau. Die neue Mehrzweckhalle bewährte sich beim „1. Bockenauer Culinarium" als Gourmettempel: 220 Gäste erlebten einen genussvollen Abend und ließen sich vom Team um Ursula und Richard Dockendorff von der „Weinschänke im alten Keller" verwöhnen. Michael Schwarwadt und Dieter Knapp zauberten ein anspruchsvolles Sieben – Gänge – Menü, begleitet durch eine Probenfolge erlesener Weine und Hintergrundinformationen von Weinfachmann Oswald Walg aus Schloßböckelheim.

Für ein tolles Ambiente sorgten unzählige Bilder an den Hallenwänden, die die Galerie Nicolay vom Birkenhof zur Verfügung gestellt hatte.

Russischer Impressionismus war da zu sehen, etliche museale Werke waren dabei. Außerdem gab´s Terrakotta- und Töpferkunst zu bewundern, und Möglichkeiten ansprechender Gartengestaltung sowie zeitgemäße Dekorationen wurden präsentiert. Mit dem Bad Kreuznacher Musikpädagogen Ryszard Dzieciatkowski engagierten die Veranstalter einen Profi, der das Culinarium am Flügel musikalisch untermalte.

Auch der Service klappte wie am Schnürchen: Diszipliniert und sympathisch bedienten 16 junge Damen und Herren die Gäste. Schon beim Lesen des Menüs lief manchem schon das Wasser im Munde zusammen: Sülzchen vom Kalbstafelspitz

an blauem Kartoffelsalat, getrüffelte Kartoffelrahmsuppe und gefülltes Seezungenröllchen auf Blattspinat an Noilly-Prat-Sahne, rosa gebratenes Hirschrückenfilet auf Selleriepüree an Rotweinjus, frische Pfifferlinge und Schnupfnudeln und danach ein Johannesbeer-Sorbet. Nach fast fünf Stunden rundeten Rohmilchkäse und Feigensenf die Speisefolge ab, bevor eine gebrannte Creme dem Genuß das i-Tüpfelchen aufsetzte.

Die Hoffnung von Bürgermeister Wolfgang Ginz, der sich eine Fortsetzung wünschte, könnte in Erfüllung gehen. Denn Richard Dockendorff denkt aufgrund des positiven Echos schon darüber nach. (kh)

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Stand: 27. Dezember 2003